Freiwillige Feuerwehr Hausen bei Würzburg
 
Navigation
Wetter
Service
Schwerer Verkehrsunfall auf der A7 - Lkw landet auf der Mittelleitplanke PDF Drucken
Am Dienstag, den 01. September 2009 wurden unsere First Responder zusammen mit den Feuerwehren aus Werneck und Bergtheim gegen 5 Uhr auf die Autobahn A7 zu einem Verkehrsunfall gerufen. Zwischen der Anschlussstelle Gramschatzer Wald und der Raststätte Riedener Wald war ein mit Äpfeln beladener Sattelzug verunglückt.

Beim Eintreffen der Wehren lag der nordfriesische Lkw entgegen der Fahrtrichtung auf der Mittelleitplanke. Vermutlich war er zuvor nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und wurde durch starkes Gegenlenken um 180 Grad gedreht bevor er auf der Beifahrerseite zum Liegen kam. An dem Gespann entstand Totalschaden.

Der Fahrer, sowie sein Beifahrer waren glücklicherweise nicht eingeklemmt und konnten bereits vor Eintreffen der Rettungskräfte aus ihrem Führerhaus befreit und erstversorgt werden. Die beiden 22 und 25 Jahre alten Männer trugen leichte bis mittelschwere Verletzungen davon. Sie wurden vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.

Zeitweise mussten für die Rettungs- und Bergearbeiten beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. In Richtung Würzburg bildete sich deshalb ein Stau von bis zu 14 km Länge. In der Gegenrichtung blieb die Autobahn ab der Anschlussstelle Gramschatzer Wald bis kurz vor 14 Uhr komplett gesperrt und der Verkehr wurde umgeleitet. Das hatte zur Folge, dass auch die Nebenstrecken bis in den Nachmittag stark überlastet waren.

An der Einsatzstelle waren rund 40 Feuerwehrmänner aus den Ortschaften Hausen, Werneck und Bergtheim, zwei Rettungswägen, zwei Notärzte, Polizei, Autobahnmeisterei, ein Bergungsteam sowie zwei Autokräne.

 

Die Ladung des Lkw verteilte sich auf der Gegenfahrbahn

Das erste Bergungsfahrzeug auf der Anfahrt

Bergung des Lkw mit zwei Autokränen

 

Video über die Bergungsarbeiten:

JavaScript ist deaktiviert!
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen Sie einen JavaScript-fähigen Browser.

 
Pkw-Brand auf der A7 - Porsche brennt vollständig aus PDF Drucken
Sonntag, 16. August 2009 um 09:58

Am Donnerstag, den 13.08.2009 wurden unsere First Responder gegen 11 Uhr auf die Autobahn A7 zu einem PKW-Brand gerufen. Gleichzeitig mit der Feuerwehr Werneck fuhren unsere Kameraden an der Raststätte Riedener Wald auf die Autobahn in Richtung Fulda auf.

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stand der Porsche 944 bereits im Vollbrand. Die Autobahn wurde kurzzeitig voll gesperrt und die Kameraden der FF Werneck nahmen unter schwerem Atemschutz einen Schnellangriff mit Leichtschaum vor. So konnte der PKW in wenigen Minuten gelöscht werden.

An dem Porsche entstand Totalschaden, der Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt.

Ebenfalls an der Einsatzstelle waren die FF Bergrheinfeld, die FF Bergtheim sowie ein Rettungswagen des BRK Arnstein und die Polizei.

Auf der Anfahrt ist die Rauchsäule schon von weitem zu sehen

Die FF Werneck mit Leichtschaum beim Löschen des PKW

Kleinere Nachlöscharbeiten durch die FF Werneck

Der Beweis: es war ein Porsche! ;-)

 
Großalarm im nördlichen Landkreis – Land unter in Hausen nach heftigem Unwetter PDF Drucken
Eine große schwarze Wolke zog am Freitag, den 03. Juli 2009 über den Norden des Landkreises Würzburg. Mit sich brachte sie ein heftiges Unwetter mit Gewitter und Starkregen mit rund 120 l/m² Niederschlag in weniger als zwei Stunden. In der Folge gingen ab 19 Uhr etwa 20 Meldungen über vollgelaufene Keller in Hausen in der Einsatzzentrale der Berufsfeuerwehr Würzburg ein. Die Feuerwehr kam hier sofort zur Hilfe und begann um kurz nach 19 Uhr mit dem Auspumpen der ersten Keller.

Zu Beginn handelte sich es vor allem um Wasser, das von der Kanalisation nicht mehr aufgenommen werden konnte und durch die Kanäle und Sanitäranlagen in die Keller gelangte. Ebenso waren vollgelaufene Lichtschächte für ein Eindringen des Wassers verantwortlich. Bis dahin ging man auch noch davon aus, der Sache Herr werden zu können. Denn nicht nur die Feuerwehr, sondern vor allem die vielen herbeigeeilten Bürger aus Hausen unterstützten die Betroffenen mit Tauch- und Gartenpumpen bei der Beseitigung des Wassers.

Als nach einer knappen Stunde bereits die ersten Keller wieder einigermaßen leergepumpt waren, kam die nächste „Überraschung“ auf die Hausener zu. Das Oberflächenwasser, welches sich auf den Wiesen und Feldern in Richtung Gramschatz angesammelt hatte, musste zwangsläufig über das Jobsthal in den Katzenbach abfließen.

Der Katzenbach, der vielen nur als kleines Rinnsal bekannt sein dürfte, konnte die gewaltigen Wassermassen nicht mehr fassen, trat über die Ufer und war stellenweise über 50 Meter breit. Vor allem am Ortsausgang in Richtung Rieden, wo der Katzenbach in einer kleinen Röhre unter der Straße durchläuft, staute sich das Wasser über das Straßenniveau und überflutete einige Grundstücke am Binsenrain. Ebenso ergoss sich eine „Flutwelle“ von braunem Schmutzwasser von der Gramschatzer Straße über die Jahnstraße bis auf den Sportplatz.

Zu diesem Zeitpunkt kam dann auch die Feuerwehr Bergtheim zu Hilfe und half vorwiegend am Binsenrain bei den Abpumparbeiten und eine „Örtliche Einsatzleitung“ wurde am Feuerwehrhaus Hausen eingerichtet. Unterstützt durch eine mobile Einsatzzentrale, dem sog. „ÖEL“, koordinierte man den Einsatz nun Zentral.

Inzwischen war nämlich klar geworden, dass die Ortsteile Rieden, Erbshausen-Sulzwiesen und Fährbrück ebenso stark vom Hochwasser betroffen sind und die „beinahe Katastrophe“ nicht alleine bewältigen können.

In Rieden, wo der Katzenbach und der Grundbach zusammenlaufen, staute sich das Wasser in der Ortsmitte teilweise auf über einen halben Meter über Straßenniveau an. Besonders schwer betroffen waren hier die Lindenstraße und der „Riedener Grund“, wo die Bewohner der Mühle am ehemaligen Sägewerk sogar mit einem Schlauchboot der Feuerwehr Rottendorf aus ihrem Haus befreit werden mussten.

In Fährbrück erwischte es vor allem das Augustinerkloster. Hier pendelte sich der Wasserpegel des überfluteten Kellers auf ca. 1,80 Meter ein und stand somit fast bis unter die Decke. Hier wurden die komplette Heizungsanlage und die eingelagerten Holzmöbel völlig zerstört. Auch der Klostergarten glich einem einzigen See und auf der Straße stand das Wasser zeitweise fast einen halben Meter hoch. Aufgrund der Kellergröße von rund 200 m² dauerten die Abpumparbeiten, die zunächst von der Feuerwehr Unterpleichfeld durchgeführt und später von der FF Rottendorf und Hausen unterstützt wurden, hier am längsten. Erst gegen fünf Uhr morgens konnte die Feuerwehr abrücken.

 

Folgende Feuerwehren waren im Gemeindegebiet Hausen eingesetzt:

FF-Hausen, FF-Rieden, FF-Erbshausen-Sulzwiesen, FF-Bergtheim, FF-Opferbaum, FF-Hilpertshausen, FF-Unterpleichfeld, FF-Dipbach, FF-Rottendorf, FF-Estenfeld

 

Viele weitere Bilder findet Ihr ab sofort in unserer

Bildergalerie.

 

 Am Binsenrain steht das Wasser auf der Straße

 

 Der Katzenbach überflutet die Kreisstraße Richtung Rieden

 

 Überflutete Straße Richtung Rieden

 

"Niagarafälle" am Sportplatz !?!

 
<< Start < Zurück 1 2 3 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 3
Termine
Mon. 06.09.10, 20:00 Uhr
Kameradschaftsabend
Mitt. 15.09.10, 19:00 Uhr
Übung Jugendgruppe
Mon. 20.09.10, 19:30 Uhr
Übung Gruppe I
Mon. 27.09.10, 19:30 Uhr
Übung Gruppe II
Mon. 04.10.10, 20:00 Uhr
Kameradschaftsabend
Mon. 18.10.10, 19:30 Uhr
Übung Gruppe I
Mitt. 20.10.10, 19:00 Uhr
Übung Jugendgruppe
Mon. 25.10.10, 19:30 Uhr
Übung Gruppe II
Mitt. 10.11.10, 19:00 Uhr
Übung Jugendgruppe
Sam. 13.11.10, 08:00 Uhr
Feuerwehr-Workshop
Unwetter in Bayern
© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)
Anmeldung



Webdesign by Webmedie.dk Webdesign by Webmedie.dk