Mit einer schriftlichen Prüfung und der anschließenden Zeugnisübergabe endete am Freitag, den 13. Februar 2009 der Atemschutzlehrgang im Bereich Nord-Ost. Zuvor ließen sich die 12 Teilnehmer aus den Gemeinden Rottendorf, Gerbrunn, Rimpar, Unterpleichfeld, Dipbach, Erbshausen und Hausen ab dem 26. Januar 2009 in einer rund 32-stündigen Ausbildung, unter der Leitung von Kreisbrandmeister André Ziegler, im Umgang mit schwerem Atemschutz schulen.
Im theroetischen Teil wurden die Floriansjüngern vor allem über den grundlegenden Aufbau und die Handhabung des Atemschutzgerätes unterrichtet. Ebenso gehörten die speziellen Einsatzgrundsätze und Anforderungen an Atemschutzgeräteträger sowie historische und medizinische Hintergründe zum Unterrichtsprogramm. Hierbei wurde KBM Ziegler durch Rainer Endres und Kreisbrandinspektor Bruno Kiesel unterstützt. Desweiteren wurden die Auszubildenen von Martin Falger über die möglichen Folgen besonders belastender Einsätze informiert und auf die Einrichtung "Stressbearbeitung für Einsatzkräfte" hingewiesen.Neben der Theorie war aber vor allem die praktische Ausbildung am Pressluftatmer von entscheidender Bedeutung. Denn hier galt es nicht nur das erlente Wissen in die Praxis umzusetzen, sondern auch die eigene körperliche Fitness unter Beweis zu stellen. Mit der zusätzlichen, rund 25 kg schweren Atemschutzausrüstung wurde den Teilnehmern einiges abverlangt: eine Gewöhnung- und Belastungsübung und mehrere Durchgänge in der Atemschutzübungsstrecke der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg gehörten hier zum Ausbildungsumfang. Auch das taktische Vorgehen in verschiedenen Einsatzsituationen, das Absuchen von verrauchten Räumen nach Personen oder das sichere öffnen von Türen wurde trainiert.
Zum Ende des Lehrgangs appelierten KBI Kiesel und KBM Ziegler an die Vernunft der neuen Atemschutzgeräteträger sich immer ihrer hohen Verantwortlichkeit sich und ihre Kameraden bewusst zu sein. Ebenso wünschten sie viel Erfolg für die kommenden Einsätze und ein stets gesundes Wiedersehen.


