Freiwillige Feuerwehr Hausen bei Würzburg
 
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FF Hausen und FF Schwanfeld gemeinsam zur Atemschutzübung im Kletterwald Einsiedel - mit Video! PDF Drucken
Was zwischen den beiden Wehren am Feuerwehrfest in Hausen zunächst als „Schnapsidee“ aufgekommen war, wurde nun in die Tat umgesetzt: Eine gemeinschaftliche Atemschutzübung der Freiwilligen Feuerwehren aus Schwanfeld und Hausen im Kletterwald am Einsiedel.

Eingefädelt durch die Atemschutzbeauftragten André Ziegler (FF Hausen) und Heiko Dünisch (FF Schwanfeld)  traf man sich deshalb Anfang September im Gramschatzer Wald zu einer Übung der besonderen Art. Um aber in luftiger Höhe loslegen zu dürfen, war erst eine Einweisung durch das Aufsichtspersonal des Klettergartens und ein Testlauf durch den Übungsparcours nötig.  Im „einfachen“ Schutzanzug, aber dafür unter schwerem Atemschutz sollte anschließend jeder die Möglichkeit haben seine Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen. Unter großer Kraftanstrengung wurde der knapp 30 minütige Rundkurs auf drei Metern Höhe durchlaufen. Durch die schwere Atemluftflasche auf dem Rücken war es äußerst anstrengend die dünnen Drahtseile oder die wackeligen Holzbalken zu überqueren. Dennoch haben sich alle Teilnehmer wacker geschlagen und manche drehten nach dem Ablegen der Atemluftflasche sogar noch eine extra Runde.

Nachdem alle Feuerwehrkameraden sichtlich erschöpft, aber bei bester Laune wieder auf dem festen Boden angekommen waren, ließ man den Abend am Feuerwehrhaus in Hausen in geselliger Runde ausklingen.
 
Bevor es losging war für alle eine Einweisung nötig
 
Immer gut festhalten!
 
Der Kletterwald Einsiedel fest in der Hand der Feuerwehr
 
Hoppla! - Zum "rumhängen" sind wir aber nicht gekommen, André!
 
Die Schwanfelder und die Hausener nach der gemeinsamen Übung
 
Viele weitere Bilder findet ihr in unserer Bildergalerie.
 
Und hier das Video:
 
 
 
Danke an unseren Kameraden Dr. Tim Weisensee für die Videobearbeitung
und natürlich an seine Frau Julie für's Filmen!
 
 
Sommeraktion 2009 - Umbau der Garderobe zu Doppelspinden PDF Drucken
Schon vor längerer Zeit wurde von einigen Kameraden beschlossen, dass die „alte“ Garderobe im Feuerwehrhaus umgebaut werden muss. Die Gründe dafür waren vielfältig: ein unordentliches Erscheinungsbild, keine Abtrennungen, keine Ablagemöglichkeit für persönliche Gegenstände und nicht zuletzt zu wenig Platz. Denn gerade durch die zusätzliche Schutzkleidung der Atemschutzgeräteträger und die der First Responder wurde es in letzter Zeit sehr eng an den Plätzen.

Teure Metallspinde wurden im Verwaltungsrat abgelehnt, da wir uns in der Lage sahen, mit einfachen und kostengünstigen Mitteln die bereits vorhandene Garderobe zu erweitern. Zudem konnten wir auf eine großzügige Spende unseres Kameraden Rudi Zeidler zurückgreifen: 50 Spanplatten die bei ihm in der Garage lagerten stellte er uns für den Umbau unentgeltlich zur Verfügung. Hierfür herzlichen Dank!

Nach vielem Hin und Her und scheinbar unendlichen Diskussionen über die Umsetzung ging es dann Ende August `09 endlich los. An drei Tagen und in rund 60 Mannstunden wurde im Feuerwehrhaus unter der Federführung von Martin Ziegler gesägt, gebohrt, gestrichen und montiert und eine Garderobe in Spindoptik gebaut, die alte Werkbank wurde abgebaut um drei neue Garderobenplätze zu gewinnen und die Reihenfolge der Plätze wurde neu eingeteilt. So kommen sich nun Atemschutzträger und First Responder beim Umziehen nicht mehr in die Quere.

Das Ergebnis des Umbaus ist auf den nachfolgenden Bildern zu sehen:
 
 Die alte Garderobe vor dem Umbau
 
 Baustelle im Feuerwehrhaus und noch viel zu tun
 
Fertig! Kann sich sehen lassen, oder?!?
 
 
Übungsalarm in Gramschatz – Rauchentwicklung im Jugendzentrum und vermisste Personen PDF Drucken
Mit einem Sirenenalarm wurden am Freitag, den 07.08.2009 die Feuerwehren aus Gramschatz, Rimpar und Hausen zu einer Übung nach Gramschatz beordert. „Rauchentwicklung im Jugendzentrum“ war hierfür die Meldung, die gegen 19 Uhr über die Einsatzzentrale übermittelt wurde.

Die anrückenden Kräfte aus Hausen und Rimpar machten sich deshalb bereits auf der Anfahrt für einen Innenangriff bereit und rüsteten sich mit schwerem Atemschutzgerät aus. Die ortsansässige Feuerwehr Gramschatz übernahm vorwiegend die Wasserversorgung.So konnte die Feuerwehr Hausen bereits kurz nach ihrem Eintreffen zwei Trupps mit Atemschutz in den Innenangriff schicken, denn durch den Einsatzleiter war zu erfahren, dass eine unbestimmte Zahl Jugendlicher sich noch im Keller befinden. Die Feuerwehr Rimpar, die aufgrund ihres langen Anfahrtsweges als letztes eintraf, stellte vor allem einen Sicherungstrupp mit Pressluftatmern bereit um Notfalls die Kameraden aus Hausen zu unterstützen, half aber ebenso den Floriansjüngern aus Gramschatz mit der Wasserversorgung.

Die vermissten Personen konnten nach wenigen Minuten ins Freie gebracht werden, wo sie von den First-Respondern aus Hausen betreut und erstversorgt wurden. Anschließend wurden noch die Räumlichkeiten in den oberen Stockwerken durchsucht, um ausschließen zu können, dass sich noch weitere Personen dort aufhalten. Gegen 19.45 Uhr konnte dann die Meldung „Feuer aus und keine weiteren Personen im Gebäude“ an den Einsatzleiter weitergegeben werden.

In der Nachbesprechung bedankten sich die Übungsleiter Kreisbrandmeister Groschup und Kreisbrandinspektor für die Teilnahme und betonten, dass es gerade in Ernte- und Urlaubszeit schwierig sei, genügend Leute für eine solche Übung parat zu haben. Deshalb sei es wichtig, möglichst viele junge Kameraden für eine Atemschutzausbildung zu gewinnen, um ein schnelles Eingreifen auch zu ungünstigen Zeiten zu erreichen.

 

 

 

 

 

 
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